“Eine Lösung des Berg-Karabach-Konflikts gibt es, wenn Russland sie will”

 

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Im Gespräch mit Heiko Langner, Februar 2015. Foto: privat.

Im Interview erklärt der Berliner Politikwissenschaftler Heiko Langner, warum Aserbaidschan völkerrechtlich im Berg-Karabach-Konflikt Recht hat, welche Auswirkungen die für Mai 2015 anberaumten Wahlen in Berg-Karabach haben und warum sowohl Russland als auch die USA derzeit keine endgültige Konfliktlösung favorisieren. Weiterlesen

Berg-Karabacher auf internationaler Bühne

Masis Mailyan, Ex-Minister und Politikexperte in der Redaktion des Presseclubs von Berg-Karabach. Foto: ©Paul Toetzke

Eine Begegnung in Stepanakert, April 2015
Von Elena Ammel

Hatte der Taxifahrer uns wirklich richtig verstanden? Verfahren hatte er sich trotz des dichten Nebels, der sich an diesem Aprilmorgen auf Stepanakert legte, jedenfalls sicher nicht. Die Straßen der Hauptstadt der selbsternannten Republik Berg-Karabach kannte er schließlich wie seine Westentasche. Dennoch, als das Taxi vor einem mit Wein bewachsenen Messingtor zum Stehen kommt und wir mit einem „Wot, Pressclub“ zum Aussteigen aufgefordert werden, zweifeln wir. Weiterlesen

Back to the Roots? Junge Menschen aus der armenischen Diaspora auf den Spuren ihrer Vorfahren

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Die Freiwilligen und wir in Alanas Wohnung in Schuscha. Foto: ©Paul Toetzke

Von Elena Ammel

Von der Armenischen Diaspora, von ihrem ungewöhnlich großen Umfang und ihrer zentralen Rolle für die Entwicklung Armeniens und Berg-Karabachs hatten wir schon in Deutschland viel gehört. Auch vom Problem des Braindrains war oftmals die Rede – v.a. die armenische Enklave Berg-Karabach habe mit der Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte ins Ausland zu kämpfen, blute förmlich aus. Weiterlesen

Renaissance im Niemandsland? Zum Wahlkampf in Berg-Karabach

“Wie sollen wir euch Politikern noch glauben?” Publikum einer Wahlkampfveranstaltung der “National Renaissance Partei”, Stepanakert (April 2015). Foto: ©Paul Toetzke

Von Elena Ammel

Tigran Grigoryan blickt unruhig um sich. Er hat ein größeres Publikum erwartet. Eigentlich wollten sie schon vor einer halben Stunde beginnen. Für den Jungpolitiker ist es die zweite von insgesamt vier Wahlveranstaltungen an diesem Tag. „Wir müssten es schaffen, solche Veranstaltungen in jeder Straße des Landes zu machen“, sagt Tigran an uns gewandt und lächelt professionell, während sich das Publikum langsam in der Abendsonne formiert. Das schlechte Wetter der letzten Tage hat die Wahlkampfplanung seiner Partei etwas durcheinander gebracht. Viel Zeit für Kampagnen bleibt nun nicht mehr. Weiterlesen